Wenn man ein fertiges Design sieht, wirkt es oft so, als wäre es einfach irgendwann entstanden.
Eine Idee, ein paar Linien, ein bisschen Farbe – fertig.
In Wirklichkeit läuft das bei mir komplett anders.
Die meisten Designs beginnen nämlich nicht am Schreibtisch, sondern irgendwo mitten im Alltag.
Manchmal sehe ich etwas auf der Straße, manchmal in einem Video oder während einer Session im Skatepark. Oft kommt die Idee komplett zufällig.
Sobald mir etwas einfällt, versuche ich es meistens direkt festzuhalten. Erst als grobe Skizze auf dem iPad und später als richtiges Design.
Dabei geht es am Anfang gar nicht darum, dass alles perfekt aussieht. Wichtig ist erstmal nur, dass die Idee existiert.
Die wenigsten Designs werden komplett verworfen
Viele denken wahrscheinlich, dass hinter jedem fertigen Design dutzende gescheiterte Entwürfe liegen.
Tatsächlich läuft das bei mir etwas anders.
Wenn ich eine Idee habe, versuche ich meistens nicht, sie zu ersetzen, sondern sie zu verbessern.
Ich ändere Details, passe Dinge an, probiere verschiedene Varianten aus und entwickle das Design weiter, bis es sich richtig anfühlt.
Deshalb dauert der Prozess oft länger, als man von außen vermuten würde.
Das schwierigste Design überhaupt
Das mit Abstand schwierigste Design war das Minikside Logo.
Nicht unbedingt, weil es besonders kompliziert aussieht, sondern weil es das wichtigste Design der gesamten Marke ist.
Es ist das Erste, was Menschen sehen.
Es muss auf Produkten funktionieren, auf Videos, auf Stickern und überall sonst.
Allein der Entwicklungsprozess hat sich über mehrere Monate gezogen.
Zwischendurch war ich zum Beispiel mit der Schrift nicht zufrieden.
Also habe ich nicht einfach eine neue Schriftart gesucht, sondern meine eigene entwickelt.
Rückblickend war das viel Arbeit, aber genau solche Details machen am Ende den Unterschied.
Die kleinen Dinge sind oft die wichtigsten
Einer meiner Lieblingsaspekte bei Designs sind kleine versteckte Details.
Sachen, die man vielleicht nicht direkt bemerkt.
Details, die man erst erkennt, wenn man genauer hinschaut.
Zum Beispiel versteckt sich in den Linien des Globus im Logo mein Spitzname „D0MI“.
Die meisten werden das wahrscheinlich nie bemerken.
Und genau das gefällt mir daran.
Nicht jedes Detail muss sofort auffallen.
Manche Dinge sind einfach für die Leute gedacht, die genauer hinschauen.
Warum MiniK existiert
Viele verbinden Minikside automatisch mit Minik.
Aber eigentlich ist MiniK nicht einfach nur eine Figur.

Er ist eher eine gezeichnete Version von allem, was ich in meinen Videos zeige.
Während ich in der echten Welt unterwegs bin, Scooter fahre, neue Dinge ausprobiere und an der Marke arbeite, macht MiniK im Comic-Stil genau dasselbe.
Er ist kein klassisches Maskottchen.
Er repräsentiert die Abenteuer, die Ideen und die kleinen SideQuests, die man erlebt.
Deshalb taucht er in manchen Designs auf und in anderen nicht.
Es kommt immer darauf an, ob er zur Idee passt.
Wann ein Design fertig ist
Das ist wahrscheinlich die schwierigste Frage.
Denn eigentlich ist ein Design nie wirklich fertig.
Irgendwann kommt einfach der Moment, an dem ich nichts mehr ändern möchte.
Wenn ich mir das Design anschaue und denke:
„Ja, genau so soll es aussehen.“
Erst dann ist es bereit.
Und manchmal dauert das ein paar Tage.
Manchmal mehrere Wochen.
Fazit
Für mich geht es bei einem Design nicht darum, etwas möglichst perfekt aussehen zu lassen.
Es soll Spaß machen.
Es soll kleine Details haben.
Es soll zu mir passen.
Und vor allem soll es sich wie eine echte SideQuest anfühlen.
Nicht perfekt.
Aber etwas, auf das man später gerne zurückblickt.
